Europäische Aktionstage von 16.-19. Mai in Frankfurt
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Großdemonstration am 19. Mai
Die Demonstration beginnt symbolisch um fünf nach Zwölf (12.05 Uhr MEZ) in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs (Baseler Platz) mit einer Auftaktkundgebung und soll um 17.00 Uhr in einer zentralen Abschlusskundgebung an der Bühne vor der EZB enden. Zuvor wird die Demonstration die Frankfurter Innenstadt in einem Demonstrationszug am Main entlang umrunden. Auf der Höhe der Deutschen Bank wird sich der Zug teilen und symbolisch noch einmal auf zwei Routen das Frankfurter Bankenviertel von zwei Seiten umzingeln, um sich dann auf der Abschlusskundgebung wieder zu vereinigen.
Auf den Kundgebungen und während der Demonstration werden die verschiedenen Spektren und Gäste mit Reden ihre Gründe für den Protest herausstellen. Darunter werden Stimmen aus Griechenland, Italien und Nordafrika sein sowie Vertreter_innen von attac, Occupy, Gewerkschaften, der Interventionistischen Linken, der Partei die Linke. Die Demonstration wird mit einem Konzert von Iries Révoltés enden.
weitere Informationen: http://blockupy-frankfurt.org/de
Der Kreisverband Kassel-Stadt sponsert Hessentickets für die Zugfahrt Kassel- Frankfurt und zurück. Wer mitfahren möchte, meldet sich unter: 0152-533 577 54 Treffpunkt am 19. Mai, 7:45 Uhr Kassel Hauptbahnhof__________________________________________________________________________
23. Mai
15-17 Uhr
Infostand in Waldau am Rewe (Görlitzer Str. 39)
”Nassauische Heimstätte/Wohnstadt nicht verkaufen!”
Die Landesregierung hat angekündigt, die „Nassauische Heimstätte/Wohnstadt” verkaufen zu wollen. Auf dem Rücken von über 140.000 Mieterinnen und Mietern will sie damit kurzfristig Geld in den Landeshaushalt spülen. Der Verkauf führt zu höheren Mieten und zum Aufschub notwendiger Modernisierungen. Das trifft die vielen älteren Mieterinnen und Mieter besonders hart. Räumungsklagen und Mietervertreibungen wären zusätzliche Folgen, wenn Mieterinnen und Mieter die höheren Mieten nicht mehr bezahlen können. Die Privatisierung von 62.000 Wohnungen in 148 hessischen Städten und Gemeinden wird die Mieten aller Wohnungen in Hessen in die Höhe treiben. Das haben bisherige Wohnungsprivatisierungen gezeigt. Indirekt betroffen wären also alle Mieterinnen und Mieter in Hessen!
Wir werden weiter Unterschriften gegen den Verkauf der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt sammeln!
weitere Informationen: http://www.nassauische-muss-bleiben.de/ http://www.die-linke-hessen.de/lv15/politik/positionen/785-nassauischen-heimstaettewohnstadt-nicht-verkaufen
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23. Mai 2012
Kreismitgliederversammlung und Delegiertenberatung der Bundesparteitagsdelegierten aus Kassel Land und Kassel Stadt für den Bundesparteitag 2012 in Göttingen.
18:30h im Büro DIE LINKE. Schillerstraße 21, 34117 Kassel
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Vergangene Veranstaltungen:
Euro- Rettungsschirm: Wer rettet wen?
Merkel und Sarkozy wollen mit dem 500 Milliarden schweren Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und dem Fiskalpakt Sozialkürzungen in ganz Europa durchsetzen. Während das Geld für Sozialleistungen drastisch gekürzt wird, erhalten die Banken weiterhin Milliarden. Wie in Griechenland sollen überall Löhne und Renten gekürzt, öffentliches Eigentum privatisiert und im Öffentlichen Dienst in großem Maß Beschäftigte entlassen werden.DIE LINKE sagt NEIN zu ESM und Fiskalpakt! Wir fordern stattdessen die Umverteilung des Reichtums und die Einführung einer Vermögens- und Finanztransaktionssteuer, um den europaweiten Sozialkahlschlag zu stoppen!Wir wollen gemeinsam diskutieren, wie wir europaweit soziale Errungenschaften verteidigen und ESM und Fiskalpakt stoppen können.
Wir freuen uns, Fabian Figueiredo, einen Vertreter des Linksblocks (Bloco de Esquerda) aus Portugal , zu Gast zu haben, der uns aus erster Hand über die sozialen Kämpfe in seinem Land berichten kann.
Heinz Bierbaum ist stellvertrender Vorsitzender Der Partei DIE LINKE. Außerdem ist er Professor an der Universität des Saarlandes und leitet dort das INFO-Institut (Institut für Organisationsentwicklung und Unternehmenspolitik) Zuvor war er mehrere Jahre hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär der IG-Metall.

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24. April 2012, 19 Uhr, Cafe Buchoase Germaniastraße 14, Kassel :
Linke Kommunalpolitik
Ein Blick aus und über den Kasseler Tellerrand
Unter Grünen, Roten, Schwarzen, Gelben und Orangen. Was macht Linke Kommunalpolitik unverwechselbar, notwendig und zwingend? Warum lohnt sich das Engagement für die Linke in den Kommunen? Ein unterhaltsamer kommunalpolitischer Abend (Lesungen und Diskussion).
Gesine Lötzsch, MdB, Haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag über die Kommunalpolitik als politisches Fundament des politischen Engagements der LINKEN.
Kathrin Gerlof, Buchautorin, liest aus ihrem Buch »Die Kommunalen«, 16 Porträts aus 16 Bundesländern über linke KommunalpolitikerInnen
Kai Boeddinghaus, Stadtverordneter der Kasseler Linken, liest aus seinem kritischen Zeitungsblog »HNA – Was fehlt – fehlt was?« und berichtet über die Erfahrungen aus 6 Jahren Kasseler Kommunalpolitik
Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung
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8. Mai
Tag der Befreiung – 8./9. Mai -Tag des Sieges 1945 – 2012
Die Erinnerung an die Befreiung von Faschismus und Krieg durch die Niederwerfung der faschistischen Truppen ist ein zentrales Thema in der deutschen Geschichtsdebatte. Die VVN-BdA will an diesem Datum zu dieser Debatte einen eigenen Beitrag leisten.
Gezeigt wird der DEFA-Film:
Ich war neunzehn
von Konrad Wolf
am Dienstag, den 8. Mai 2012, um 19 Uhr
im Cafe Buch-Oase, Germanisatraße
Es handelt sich um keine kommerzielle Veranstaltung, der Eintritt ist frei.
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9. Mai
“Europäische Gewerkschaftsbewegung – Solidarisch in der Krise!”
Gäste:
Lisa Fragkou – Synaspismos (eine linke griechische Partei), Sie ist dort zuständig für Gewerkschaftspolitik
Michael Rudolf – DGB-Vorsitzender Nordhessen
Andreas Wetzel – Vorstandsmitglied der Linken Kreisverband Kassel
Beginn 19 Uhr Wahlkreisbüro Werner Dreibus, MdB, Berlepschstr. 7, 34119 Kassel ___________________________________________________________________________10. Mai 2012
Kein 10.Opfer!?
»Nationalsozialistischer Untergrund«, Rechtsterror, Rassismus und die Rolle des Staates
Ein Vortrag über die vorhandenen Fakten zum Komplex »NSU«, den historischen und den aktuellen politischen Kontext des »Rechtsterrorismus«, die Rolle der Geheimdienste und der Medien mit ReferentInnen vom apabiz und anschließender Diskussion.
Jahrelang haben die staatlichen Behörden die Existenz der Neonazigruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) nicht aufgedeckt, sie teilweise sogar gedeckt. Die politischen Ziele der Neonazis sind in ihrem Kern immer verbunden mit Gewalt, Terror und Vernichtung, so auch der »NSU«.
Der Rassismus der Taten und der Arbeitsweise von Behörden gerät nur mühsam in den Blick. Dabei hätten wir alle eigentlich nur aufmerksamer hinschauen müssen, um der Wahrheit näher zu kommen. Eine Gelegenheit hätte es beispielsweise im Frühjahr 2006 gegeben, vor inzwischen weit über fünf Jahren. Es war der 6. Mai als rund zweitausend Menschen, fast ausschließlich türkisch-deutsche Familien und Angehörige der Opfer, hier in Kassel auf die Straße gingen. Sie waren aufgeschreckt durch eine mysteriöse Mordserie, die von der lokalen Presse ebenso plakativ wie verachtend als »Döner-Morde« bezeichnet wurde. Unter dem Banner »Kein 10. Opfer!« gaben die Teilnehmenden kund, dass sie diese Serie tatsächlich als das empfanden, als was die Täter des »NSU« sie planten: als gezielte Exekutionen von Deutschen migrantischer Herkunft.
Diskussion / Vortrag
10.05.2012 | 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Café Karoshi, Gießbergstraße 41-47,Kassel
Veranstalter: Rosa-Luxemburg Stiftung Hessen



